Vor zwei Jahren habe ich The Bible Project entdeckt. Die Theologen Tim Mackie, Jonathan Collins und Gerry Breshears arbeiten seitdem intensiv daran jedes Buch der Bibel zu animieren, so dass am Ende eine animierte Bibel entsteht. Philipp Kruse und sein Team wollen die Videos von The Bible Project in Bild und Ton auf Deutsch übersetzen. Inzwischen wurden bereits 17 Videos übersetzt.
Dienstag, 21. Oktober 2014
C.S Lewis Doodles
Ich habe den neuen YouTube-Kanal C.S. Lewis Doodles abonniert. Lewis hat in den 60er Jahren einige Radio-Interviews gegeben. Auf C.S. Lewis Doodles gibt es die Audio-Aufnahmen aus dieser Zeit, inszeniert mit lebendigen Skizzen, die den Inhalt repräsentieren. Hier ein Clip aus dem Kanal zum Thema Sexualmoral und dem Lewis' Aufsatz "Wir haben kein Recht auf Glück":
Montag, 13. Oktober 2014
Look at the Book: 2. Timotheus 3,14-17
Wie im Sommer angekündigt hat John Piper im vergangenen September seine neue Serie gestartet: Look at the Look. Die Serie ist konzipiert als fortlaufende Reihe von Videos, in denen sich Piper auf den den Text und dessen Struktur selbst konzentriert und grafische Verbindungen im Text zum besseren Verständnis des Aufbaus nutzt. Mich persönlich hat das erste Video schon sehr begeistert. Ich finde diese Art der Textarbeit gelungen. Aber schaut es euch selbst an.
2 Timothy 3:14–17 // Breathed Out By God from desiringgod on Vimeo.
Kurzfilm-Wettbewerb
Kreative aufgepasst! Ich melde mich nach langer Pause hier zurück mit dem Hinweis auf einen Wettbewerb, den ich noch in meiner Link-Sammlung gefunden habe. Bis Ende Oktober kann man sich noch bei dem Kurzfilm-Wettbewerb: Glaube/Liebe/Hoffnung anmelden. Bis zum 31.1.15 können hier nach erfolgter Anmeldung Kurzfilme mit einer Länge von bis zu 3 1/2 Minuten eingereicht werden.
Uns interessiert deine Sicht auf die großen Themen des Lebens: Glaube, Liebe, Hoffnung. Zeig’s uns! Filme, wie du glaubst. Filme, was du liebst. Filme, worauf du hoffst. Dreh deinen Clip in 1’31” oder einen Kurzfilm in 3’31” und gewinne Geldpreise im Wert von insgesamt 9.000 Euro.
Ausrichter ist unter anderem 1Live. Hier geht's zu der Seite mit allen Infos: www.1-31.tv. Ich werde euch über die Ergebnisse auf dem Laufenden halten.
Montag, 28. Juli 2014
Das Nahost-Problem
Denis Prager ist Jude, Journalist und Autor. Im Jahr 2009 gründete Prager die Online-Universität Prager University. Auf Prager University werden Philosophische, politische und ethische Themen in fünf minütigen Erklärstücken erläutert. Das folgende Video zum Nahost-Konflikt wurde sogar in acht verschiedene Sprachen übersetzt. Wer kämpft da mit wem und warum überhaupt? Fragen, die Denis Prager gut erklärt. Grafisch illustriert, mit kurzen aber prägnanten Erläuterungen, hilft dieses Erklärstück deutlich, das Problem ein wenig besser zu verstehen. Hier die deutsche Version:
Donnerstag, 24. Juli 2014
Solidarisierung mit den Christen im Irak
Heute habe ich als mein Profilbild bei Facebook das arabische Zeichen N eingestellt um meine Solidarität mit den Christen im Irak auszudrücken. Mit diesem Zeichen wurden in Mossul die Häuser von Christen gekennzeichnet, um deren Bewohner ein Ultimatum zu stellen: Entweder das Land zu verlassen oder Schutzgelder zu zahlen.
Das christliches Hilfswerk Open Doors schrieb dazu:
"Arabisch "N" für Nazarene, also "Nazarener/Christ" ist das Zeichen, mit dem militante ISIS Anhänger die Häuser von Christen in Mossul markiert haben. Inzwischen mussten alle Christen Mossul verlassen.
Mein verändertes Profilbild soll zeigen: ich bin auch einer von denen, die mit diesem Jesus unterwegs sind und ich leide mit meinen Schwestern und Brüdern, die um ihres Glaubens willen verfolgt werden - im Irak, in Syrien, in Nigeria und an so vielen anderen Orten.
Und ich wünsche mir, dass sich Menschen muslimischen Glaubens von diesem barbarischen und unmenschlichen Verhalten distanzieren und es vorbehaltlos verurteilen - gerade diejenigen, die politische oder religiöse Verantwortung tragen. Zugleich steht aber dieses "N" auch dafür, dass NIEMAND um seines Glaubens willen verfolgt, mißhandelt, seiner Menschenrechte beraubt oder getötet werden soll."
Ich teile diese Haltung von Open Doors. Einen Artikel dazu findet ihr hier: Christen-protestieren-mit-N-Symbol
Montag, 21. Juli 2014
Deuteronomium 6,5-7
Über den folgenden Clip weiß ich leider nicht viel zu sagen. Ich verfolge einige christliche Känale auf Vimeo.com und bin dadurch auf diese visuelle Umsetzung von Gottes Worten im 5. Buch Mose gestoßen. Ausser dem Namen des Machers Abraham Borje habe ich allerdings keine Informationen zu dem Video gefunden. Auf jeden Fall hat Abraham ein paar schöne Bilder eingefangen und diese mit den entsprechenden Bibelversen versehen.
Hier noch der entsprechende deutsche Text zu dem Video, aus der Luther-Übersetzung:
Meiner Meinung nach, sind das, neben "Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.", die wichtigsten Worte Gottes, sowohl aus dem 5. Buch Mose, als auch im ganzen Pentateuch.Deuteronomium 6,5-75 Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.6 Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen7 und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst.
Donnerstag, 17. Juli 2014
Trailer: Exodus - Götter und Könige
Ich war über Noah, die letzte Bibelverfilmung im Kino, schon ziemlich enttäuscht. Jetzt kündigt sich die nächste Bibelverfilmung an: Exodus - Götter und Könige von Ridley Scott. Deutscher Starttermin ist der 25. Dezember 2014. Während man im Trailer von Noah noch die engelhaften Wächterwesen raus retuschiert hatte, um den Film besser einem christlichen Publikum verkaufen zu können, kommt der Trailer von Exodus da schon deutlich ehrlicher daher. Inszeniert wird die Geschichte von Mose, der sein Volk aus der Hand Ägyptens und der Sklaverei befreien will. Es geht um Aktion, Machtkämpfe und gewaltige Bilder von Katastrophen, die über Ägypten einbrechen.
Einen Artikel dazu gibt's auf live.net. Ich werde mir den Film natürlich ansehen, allein wegen der gewaltigen Inszenierung der Plagen, mit denen Gott Ägypten straft. Aber mein Eindruck vom Trailer ist, dass Ridley Scott doch eher den Menschen Mose zeigen will, der sich einem Regime widersetzt und für die Freiheit eines Volkes kämpft. Ob Gott in dieser Verfilmung eine Rolle spielt wird sich ja dann zeigen.
Mittwoch, 16. Juli 2014
Neue Serie: Look at the Book
Diesen September startet der amerikanische Theologe John Piper eine neue Serie auf seinem Blog desiringgod.org. Look at the Book wird der Titel der Serie lauten, also Blick auf das Buch, und ist konzipiert als fortlaufende Serie von Videos, mit einer Länge von 5-10 Minuten, in denen sich die Kamera auf den Text und nicht auf den Lehrer fokusiert. Animierte grafische Elemente, wie Striche oder Kreise, stellen Verbindungen im Text her und kritzeln allerlei Notizen zum besseren Verständnis in den Text, damit man lernt, das Wort Gottes für sich selbst zu lesen. Mehr Informationen gibt es unter: desiringgod.org/no-book-like-the-bible.
Look at the Bible from desiringgod on Vimeo.
Ich bin schon sehr gespannt darauf, vor allem weil der grafische Look mich bereits begeistert. Jedenfalls das, was man im Trailer davon sehen kann.
Mittwoch, 25. Juni 2014
Galater 4,21-31
Die Gnade Gottes ist ein versprochenes
Geschenk und kann nicht durch bloßes Einhalten von Gottes Gesetzen erworben werden.
Paulus versucht diese Wahrheit im Galaterbrief klarzumachen. Hierzu verneint Paulus,
wovon bisher alle Juden ausgegangen waren, nämlich, dass alle Juden
rechtmäßige Erben von Abraham sind, weil sie aus der Geburtslinie
Abrahams abstammen. Doch Paulus argumentiert vollkommen neu,
dass nämlich alle Erben Abrahams sind, die an der Verheißung Gottes festhalten. Er erläutert dies an folgendem Beispiel:
21 Sagt mir, die ihr unter dem Gesetz sein wollt: Hört ihr das Gesetz nicht?22 Denn es steht geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, den einen von der Magd, den andern von der Freien.23 Aber der von der Magd ist nach dem Fleisch gezeugt worden, der von der Freien aber kraft der Verheißung.24 Diese Worte haben tiefere Bedeutung. Denn die beiden Frauen bedeuten zwei Bundesschlüsse: einen vom Berg Sinai, der zur Knechtschaft gebiert, das ist Hagar;25 denn Hagar bedeutet den Berg Sinai in Arabien und ist ein Gleichnis für das jetzige Jerusalem, das mit seinen Kindern in der Knechtschaft lebt.26 Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie; das ist unsre Mutter.27 Denn es steht geschrieben (Jesaja 54,1): »Sei fröhlich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst! Brich in Jubel aus und jauchze, die du nicht schwanger bist. Denn die Einsame hat viel mehr Kinder, als die den Mann hat.«28 Ihr aber, liebe Brüder, seid wie Isaak Kinder der Verheißung.29 Aber wie zu jener Zeit der, der nach dem Fleisch gezeugt war, den verfolgte, der nach dem Geist gezeugt war, so geht es auch jetzt.30 Doch was spricht die Schrift? »Stoß die Magd hinaus mit ihrem Sohn; denn der Sohn der Magd soll nicht erben mit dem Sohn der Freien« (1.Mose 21,10).31 So sind wir nun, liebe Brüder, nicht Kinder der Magd, sondern der Freien.
Abraham hatte zwei Söhne: Ismael und Isaak. Isaak ist der von Gott versprochene
Sohn, denn Sara war unfruchtbar und konnte keine Kinder bekommen. Ismael
ist der nach dem Fleisch gezeugte Sohn, denn Abraham hatte beschlossen
selbst für einen Erben zu Sorgen, also aus eigener Kraft und gegen
Gottes Willen, nach geltendem mesopotamischen Recht mit Hagar, der Magd
Saras. Während Isaak also durch den Geist gezeugt wurde,
weil diese Zeugung nach menschlichen Maßstäben und Anstrengungen nicht möglich
gewesen wäre.
Jetzt die beiden Frauen Sara und Hagar. Paulus offenbart hier: beide Frauen stehen für einen Bund. Sara für einen Verheißungsbund (dieser ist geschenkt) und Hagar für den Gesetzesbund am Sinai (dort gab es die 10 Gebote). Der Gesetzesbund führt in die Knechtschaft, denn das Gesetz macht nicht frei, sondern verurteilt den Menschen zum Tod.
Außerdem ist Hagar ein Gleichnis für das irdische Jerusalem, das Vergehen wird und dessen Bewohner, also die Juden ebenfalls in Gefangenschaft leben, weil sie nach den Gesetz leben. Das ewige, himmlische Jerusalem wird durch Sara repräsentiert. Hier leben nur die Menschen, die im Glauben, die Verheißungen Gottes, wie das ewige Leben annehmen und durch diesen Glauben gerechtfertigt sind. Darum schreibt Jesaja, dass die Unfruchtbare fröhlich sein soll, weil sie, wie die Einsame, mehr Kinder haben wird, als die, die einen Mann hat. Damit ist hier Sara gemeint, die mehr Kinder haben wird, weil nicht nur die Juden aus ihrer Erblinie im Reich Gottes leben werden, sondern Menschen aus allen Nationen.
Aus diesem Grund werden die, die nach den Fleisch gezeugt sind, die verfolgen, die durch den Geist gezeugt sind. Sie fordern ihr eigenes Recht und werden niemals akzeptieren, dass die Gnade Gottes durch den Tod von Jesus Christus allen Menschen geschenkt ist, die daran glauben. Darum musste Abraham Ismael und Hagar vertreiben und in die Wüste schicken, um die Verheißung zu schützen, damit wir heute durch Jesus Christus, der die wahre Verheißung ist, Kinder Abrahams und zukünftige Erben des neuen Jerusalems werden konnten.
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