Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht. (Johannes 3,16)

Vor mehr als 8 Jahren habe ich Jesus kennengelernt und mich entschieden, mit ihm zu leben. Weil ich selbst Grafiker bin liegt mir seit dieser Entscheidung auf dem Herzen, wie sich christlicher Glaube und christliche Inhalte auf die mediale Welt auswirken. Ich habe Freude daran, wie sich Gottes Wort immer wieder neu auf kreativem Weg offenbart. Diese Präsenz Gottes und das, was ich mit Gott erlebe, wie er sich auf mein Leben auswirkt und welche Gedanken ich mit ihm teile, möchte ich hier in diesem Blog auch mit euch teilen.

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Dienstag, 7. Januar 2014

Frohes neues Jahr 2014

Ich wünsche allen meinen Lesern noch ein gesegnetes neues Jahr. Ich habe Gott für das vergangene Jahr sehr zu danken und freue mich darauf mit ihm das Jahr 2014 zu erleben. Im letzten Jahr wurde ich gesegnet und bewahrt, wurde Vater und habe gelernt ein Ehemann zu sein, hatte die Kraft meiner Frau in schweren Zeiten beizustehen, habe erlebt wie Gott dem Teufel seine Grenzen gesetzt hat und wie das Wunder der Geburt mein ganzes Leben zum Guten verändert hat. Zwei Verse aus Jesaja drücken für mich aus, was ich im letzten Jahr von Gott empfangen durfte:
„Wer in Gerechtigkeit wandelt und aufrichtig redet; wer es verschmäht, durch Bedrückung Gewinn zu machen; wer sich mit seinen Händen wehrt, ein Bestechungsgeschenk anzunehmen; wer seine Ohren verstopft, um nicht von Blutvergießen zu hören; wer seine Augen verschließt, um Böses nicht mit anzusehen - der wird auf Höhen wohnen, Felsenfesten sind seine Burg; sein Brot wird ihm gegeben, sein Wasser versiegt nie. Deine Augen werden den König in seiner Schönheit schauen; du wirst das Land erweitert sehen.“ – Jesaja 33,15-17
Und ich bin davon überzeugt, dass jeder, der mit Gott durchs Leben geht, die Möglichkeit hat diese Verse erleben zu können.

Montag, 7. Oktober 2013

Das Vaterherz Gottes



Für mein Studium habe ich vor kurzem das zweite Buch Mose durchgearbeitet. Und ich war am Ende erstaunt was für ein unglaubliches Finale der Schluss dieses Buches bildet. Für alle, die das Ende von 2. Mose nicht im Kopf haben. Der Exodus des Volkes Gottes endet damit, dass, ein Jahr nach dem Auszug Israels aus Ägypten die Stiftshütte fertiggestellt wird, der Ort an dem die Menschen damals Gott begegnen konnten. Das Buch schließt damit, dass sich Gott in Form einer Rauchsäule auf dem Heiligtum nieder lässt. Damit ist ein wichtiger Abschnitt von Gottes Heilsplan vollendet und abgeschlossen. 

Auch in meinem Leben wurde in diesem Sommer ein wichtiger Abschnitt vollendet und ich wollte hier endlich die Gelegenheit nutzen darüber zu schreiben. Ich bin Vater geworden und habe die vergangenen zwei Monate mit meiner Frau Lilli und unserer kleinen Tochter Luca Fe zu Hause verbracht. Mit der Geburt unserer kleinen Luca hat für uns ebenfalls ein vollkommen neuer Lebensabschnitt angefangen und damit entstand bei uns eine vollkommen neue Sichtweise des Lebens. Ein neugeborenes Kind und das Wunder der Geburt und des Lebens mit zu erleben verändert einen Menschen sehr und das gesamte Denken. Jedenfalls haben meine Frau und ich das so erlebt. Zu erleben, ein Teil der Schöpfungskraft Gottes zu sein ist ein unbeschreibliches Erlebnis. Plötzlich ist da ein neues Leben und man hat die Verantwortung für dieses Leben. Ein Geschenk Gottes, mir anvertraut um gut dafür zu Sorgen und irgend wann einmal zurück in Gottes Hände zu geben. Das alles bleibt ein grosses Geschenk und Privileg für mich. An dem Punkt, an dem ein neues Leben beginnt, offenbart sich für mich, dass Gott ein Gott des Lebens und der Liebe ist. Warum der Liebe? Ohne, dass meine Tochter irgendetwas dafür leistet, kann ich nicht anders als sie lieben, weil sie ein Teil von mir ist. Ich bin erfüllt von unbedingter Liebe zu meiner Tochter und kann nicht anders als mich jeden Tag zu fragen: Wie viel mehr muss Gott mich wohl lieben, wenn ich sein Kind bin. Und es gibt nichts, was ich tun kann um mir diese Liebe zu verdienen.

Mittwoch, 21. August 2013

Vision ohne Umsetzung

Max McLean, ein amerikanischer Theater-Regisseur, der gerade Dienstanweisung für einen Unterteufel von C. S. Lewis inszeniert, zitiert den Erfinder Thomas Edison und bringt es auf den Punkt: Vision without execution is hallucination. Auf Deutsch würde ich dieses Zitat ungefähr so übersetzen: Vision ohne Umsetzung ist nichts weiter als eine Halluzination. Er möchte Künstlern Mut machen ihre christlichen Werte und Sicht der Welt in ihre Arbeit einfließen zu lassen. Ich denke, dass gilt nicht nur für christliche Künstler, sondern für jeden Christen in jedem Beruf, in jeder Position und an jedem Ort auf der Erde.


Advice for Christian Artists from desiringgod on Vimeo.

Besonders ich sollte mir diesen Ratschlag mal wieder mehr zu Herzen nehmen. Und mir Gedanken darüber machen, dass Gott mir eine kreative Gabe geschenkt hat und ich nichts daraus mache, noch nicht einmal eine Vision habe.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Der Tod von Jesus Christus

Wir sterben nur, weil wir aus der Sünde heraus geboren werden und Süneder sind. Und der Tod existiert auch nur wegen der Sünde. Jesus war aber ohne Sünde. Er wäre deshalb nicht gestorben, einzig und allein wegen seiner Sündlosigkeit. Aber er beschloss trotzdem für uns zu sterben. Die Schuld der Sünde für uns auf sich zu nehmen und auch die Folgen dieser Schuld, den Tod zu tragen. Jesus konnte überhaupt nur sterben, weil er unsere Sünde getragen hat. Und weil er unsere Sünde auf sich genommen hat, musste er auch als Folge davon sterben. An Jesus Tod führte deshalb kein Weg vorbei.

Freitag, 5. April 2013

Meine rettende Gehilfin

Eine gute Freundin von mir engagiert sich bei lily white. Der Dienst von lily white besteht darin junge Mädchen und junge Frauen mit Seelsorge, Seminaren und Freizeitangeboten zu betreuen. Ich bin jedenfalls gefragt worden ob ich mir vorstellen könnte einen Artikel für den lily white Blog zu schreiben. Ich war zwar im ersten Moment ein wenig überfordert, was ich jungen Frauen schreiben könnte aber schließlich habe ich mich entschieden etwas über meine Ehe zu schreiben. Der Artikel ist jetzt auf dem Blog erschienen und ihr könnt ihn hier unter dem Titel "Meine rettende Gehilfin" lesen:


In meinem Artikel habe ich mir Gedanken über den Vers aus Sprüche 18,22 ("Wer eine Ehefrau gefunden hat, der hat etwas Gutes gefunden und Wohlgefallen erlangt vom HERRN.”) und meine wundervolle Frau gemacht, die ebenfalls Lilli heisst.


Dienstag, 12. März 2013

Werdet wie die Kinder

Vor kurzem spielten sich einige Wochen lang in unserem Gottesdienst wahre Dramen ab. Die Tochter unseres Lobpreisleiters, ich Schätze sie ist zwei Jahre alt, befand sich in einer Phase, in der sie furchtbar an ihrem Vater hing. Wenn man sie von ihrem Vater los riss, dann schrie sie wie am Spieß. Sie schrie, als ob es um Leben und Tot ging. So schrie so dermaßen laut, dass es einem durch Mark und Bein ging. Unserem Lobpreisleiter war anzusehen, das ihm das sehr unangenehm war und er konnte ja leider nicht gleichzeitig Gitarre spielen und seine Tochter im Arm halten. Ich weiss nicht, ob sich irgendwer dadurch belästigt fühlte. Jedenfalls musste ich die ganze Zeit daran denken was in Matthäus 18,2-3 steht: Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

Oft wird diese Stelle mit dem kindlichen Glauben in Verbindung gebracht aber wenn es um die Praxis geht und den Kampf im Alltag sich immer wieder Gott zu zu wenden, dann wünsche ich mir, dass für mich ebenfalls nichts wichtiger im Leben ist, als Gott, mein Vater. Und dass ich mit der gleichen Energie darum kämpfe, in der Nähe Gottes zu bleiben.