Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht. (Johannes 3,16)

Vor mehr als 8 Jahren habe ich Jesus kennengelernt und mich entschieden, mit ihm zu leben. Weil ich selbst Grafiker bin liegt mir seit dieser Entscheidung auf dem Herzen, wie sich christlicher Glaube und christliche Inhalte auf die mediale Welt auswirken. Ich habe Freude daran, wie sich Gottes Wort immer wieder neu auf kreativem Weg offenbart. Diese Präsenz Gottes und das, was ich mit Gott erlebe, wie er sich auf mein Leben auswirkt und welche Gedanken ich mit ihm teile, möchte ich hier in diesem Blog auch mit euch teilen.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Was ist eine Predigt?

Auch schon etwas älter aber es passt gut auf meinen Blog. Einige Gedanken zum Thema: Was ist eine Predigt? Ich bin da ja eher kritisch und sobald eine Textauslegung in der Predigt fehlt oder der Inhalt der Predigt am ende nicht auf Christus hin weißt, dann gehe ich ja sogar soweit zu sagen, dass es sich gar nicht um eine Predigt handelt. Eine Predigt sollte dem Wort Gottes dienen für sich selbst zu sprechen. Jedenfalls kann ich mich der Darstellung folgender Animation nur anschließen.   

Montag, 7. Oktober 2013

Die animierte Bibel im Ohr!

Ich habe auf meinem Blog schon oft auf bibletunes.de verwiesen, einem kostenlosen Podcast mit täglicher Bibellesung und Kommentar. Jetzt gibt es einen hübschen Werbespot zu diesem Podcast, der Spot handelt von der Bibel selbst, dem Service den bibletunes.de anbietet und möchte animieren, dass mehr Menschen Gottes Wort hören.



Da ich hier gerne mal auf gelungene Animationen verweise wollte ich euch den Spot nicht vorenthalten, weil er mir sehr gut gefällt und ich selbst gerne einmal eine kurze Animation kreieren würde über die Einzigartigkeit der Bibel und warum ich davon überzeugt bin, dass sie Gottes Wort ist. 

Das Vaterherz Gottes



Für mein Studium habe ich vor kurzem das zweite Buch Mose durchgearbeitet. Und ich war am Ende erstaunt was für ein unglaubliches Finale der Schluss dieses Buches bildet. Für alle, die das Ende von 2. Mose nicht im Kopf haben. Der Exodus des Volkes Gottes endet damit, dass, ein Jahr nach dem Auszug Israels aus Ägypten die Stiftshütte fertiggestellt wird, der Ort an dem die Menschen damals Gott begegnen konnten. Das Buch schließt damit, dass sich Gott in Form einer Rauchsäule auf dem Heiligtum nieder lässt. Damit ist ein wichtiger Abschnitt von Gottes Heilsplan vollendet und abgeschlossen. 

Auch in meinem Leben wurde in diesem Sommer ein wichtiger Abschnitt vollendet und ich wollte hier endlich die Gelegenheit nutzen darüber zu schreiben. Ich bin Vater geworden und habe die vergangenen zwei Monate mit meiner Frau Lilli und unserer kleinen Tochter Luca Fe zu Hause verbracht. Mit der Geburt unserer kleinen Luca hat für uns ebenfalls ein vollkommen neuer Lebensabschnitt angefangen und damit entstand bei uns eine vollkommen neue Sichtweise des Lebens. Ein neugeborenes Kind und das Wunder der Geburt und des Lebens mit zu erleben verändert einen Menschen sehr und das gesamte Denken. Jedenfalls haben meine Frau und ich das so erlebt. Zu erleben, ein Teil der Schöpfungskraft Gottes zu sein ist ein unbeschreibliches Erlebnis. Plötzlich ist da ein neues Leben und man hat die Verantwortung für dieses Leben. Ein Geschenk Gottes, mir anvertraut um gut dafür zu Sorgen und irgend wann einmal zurück in Gottes Hände zu geben. Das alles bleibt ein grosses Geschenk und Privileg für mich. An dem Punkt, an dem ein neues Leben beginnt, offenbart sich für mich, dass Gott ein Gott des Lebens und der Liebe ist. Warum der Liebe? Ohne, dass meine Tochter irgendetwas dafür leistet, kann ich nicht anders als sie lieben, weil sie ein Teil von mir ist. Ich bin erfüllt von unbedingter Liebe zu meiner Tochter und kann nicht anders als mich jeden Tag zu fragen: Wie viel mehr muss Gott mich wohl lieben, wenn ich sein Kind bin. Und es gibt nichts, was ich tun kann um mir diese Liebe zu verdienen.

Mittwoch, 21. August 2013

Vision ohne Umsetzung

Max McLean, ein amerikanischer Theater-Regisseur, der gerade Dienstanweisung für einen Unterteufel von C. S. Lewis inszeniert, zitiert den Erfinder Thomas Edison und bringt es auf den Punkt: Vision without execution is hallucination. Auf Deutsch würde ich dieses Zitat ungefähr so übersetzen: Vision ohne Umsetzung ist nichts weiter als eine Halluzination. Er möchte Künstlern Mut machen ihre christlichen Werte und Sicht der Welt in ihre Arbeit einfließen zu lassen. Ich denke, dass gilt nicht nur für christliche Künstler, sondern für jeden Christen in jedem Beruf, in jeder Position und an jedem Ort auf der Erde.


Advice for Christian Artists from desiringgod on Vimeo.

Besonders ich sollte mir diesen Ratschlag mal wieder mehr zu Herzen nehmen. Und mir Gedanken darüber machen, dass Gott mir eine kreative Gabe geschenkt hat und ich nichts daraus mache, noch nicht einmal eine Vision habe.

Dienstag, 20. August 2013

Jerusalem: Der Film

Bald ist es soweit. Ab September soll er endlich weltweit in die Kinos kommen, der Dokumentarfilm: Jerusalem. Für das IMAX Kino gefilmt kommt das Mega-Großbild-Event mit beeindruckenden Luftaufnahmen sogar in 3D auf die Leinwand. Da ich dieses Jahr noch keinen ordentlichen Urlaub hatte und vorerst auch nicht nach Jerusalem kommen werde, freue ich mich natürlich besonders auf diesen Film über das Heilige Land. Auf jerusalemthemovie.com kann man sich vorab einen Trailer in hoher Auflösung und ein knapp 8 Minuten Special zum Film ansehen.
 


Jerusalem Featurette from Jerusalem the movie on Vimeo.

Bleibt zu hoffen, dass es den Film auch in einem Bonner Kino zu sehen geben wird. 

Montag, 19. August 2013

Hans Peter Royer tödlich verunglückt


Die erste Nachricht, die ich heute Morgen lesen musste, war von einem guten Freund, der mir geschrieben hatte, dass Hans Peter Royer vorgestern beim Paragliding tödlich verunglückt ist. Das war am frühen Morgen schon etwas schwer verdaulich. Hans Peter Royer war Prediger, Skilehrer, Bergführer und stellvertretender Leiter der internationalen Fackelträger-Bewegung, sowie der Direktor vom „Tauernhof“, einem christlichen Freizeithaus mit Bibelschule in Österreich. Als ich Jesus nach meiner Bekehrung kennenlernte, habe ich mir Unmengen an Predigten von Hans Peter Royer angehört. Für jemanden wie mich, der sich den Großteil seines Lebens nicht sonderlich mit der Bibel beschäftigt hatte, waren Hans Peter Royers Predigten eine Offenbarung des Glaubens an den lebendigen Gott. Ich habe ihn zwar nicht persönlich kennen gelernt aber eine Männerfreizeit der Fackelträger am Bodensee besucht und kann sagen, dass war eine besonders gute Zeit für mich, in der ich viel wichtiges über das Leben mit Gott und die Beziehung zu Jesus gelernt habe. Auf der Seite der Fackelträger Österreich (www.fackeltraeger.at) steht nun der Nachruf: Hans Peter Royer ist mit 52 Jahren von Gott dem Herrn zu sich heimgeholt worden. Auch wenn auf die Familie Royer jetzt eine besonders schwere und schmerzhafte Zeit zu kommt, freue ich mich für Hans Peter, dass Gott ihn schon jetzt in seiner nächsten Nähe haben möchte. Ich bin sicher Gott wird Hans Peter Royers Familie mit Trost zur Seite stehen.

Das christliche Nachrichtenmagazin idea Spektrum hat ein wenig ausführlicher über den Unfall berichtet (www.idea.de/artikel/evangelist-hans-peter-royer-stirbt-bei-sportunfall) und auch einen kurzen Bericht über den tragischen Todesfall auf BibelTV ausgestrahlt (http://www.bibeltv.de/mediathek/ideaheute_vom_19082013).

Donnerstag, 13. Juni 2013

Der Tod von Jesus Christus

Wir sterben nur, weil wir aus der Sünde heraus geboren werden und Süneder sind. Und der Tod existiert auch nur wegen der Sünde. Jesus war aber ohne Sünde. Er wäre deshalb nicht gestorben, einzig und allein wegen seiner Sündlosigkeit. Aber er beschloss trotzdem für uns zu sterben. Die Schuld der Sünde für uns auf sich zu nehmen und auch die Folgen dieser Schuld, den Tod zu tragen. Jesus konnte überhaupt nur sterben, weil er unsere Sünde getragen hat. Und weil er unsere Sünde auf sich genommen hat, musste er auch als Folge davon sterben. An Jesus Tod führte deshalb kein Weg vorbei.

Dienstag, 4. Juni 2013

Review: 58: der Film



Mein Hauskreis hat sich gestern gemeinsam die Zeit genommen 58: der Film anzusehen. Ich hatte vor einigen Wochen versprochen eine Rezension zu schreiben, wenn ich Gelegenheit hatte diesen Dokumentarfilm zu sehen.

Sprachlos und gerührt, war ein Kommentar nach dem Film, der genau beschreibt, wie man sich nach dieser visuellen Weltreise fühlt. Beeindruckende Bilder, Bedrückende Schicksale, bewegende Momente und Augenblicke der Hoffnung zeichnen diesen Film aus. Mein Fazit lautet also: Sehenswert. Der Film möchte zeigen, was Armut in dieser Welt schreckliches anrichtet und er möchte zum Umdenken motivieren. Grundlage des Films ist Jesus Christus, der selbst in die Armut geboren wurde, weil Gott dem Menschen klar machen wollte, wie sehr ihm die Armen und Unterdrückten am Herzen liegen.Aus diesem Grund lautet der Filmtitel auch 58. Die Macher beziehen sich mit diesem Titel auf Jesaja Kapitel 58, in dem Gott diesen Herzenswunsch für uns formuliert:

"Gebt den Hungrigen zu essen, nehmt Obdachlose bei euch auf, und wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft, gebt ihm Kleider! Helft, wo ihr könnt, und verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen! Dann wird mein Licht eure Dunkelheit vertreiben wie die Morgensonne, und in kurzer Zeit sind eure Wunden geheilt. Eure barmherzigen Taten gehen vor euch her, meine Macht und Herrlichkeit beschließt euren Zug."

Hier noch Mal der Link zur Dokumentation: www.58-derfilm.de. Den Film kann man sich dort kostenfrei in HD oder SD herunterladen. Ziel der Kampagne ist neben dem Aufmerksam und Sensible machen, Christen zu motivieren Filmabende in ihren christlichen Gemeinden zu organisieren, um möglichst viele Menschen mit der Botschaft von Jesaja 58 zu erreichen.

Freitag, 31. Mai 2013

Wir ernten, was wir sähen

Nach diesem Artikel über die Studie des Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsens habe ich doch erst mal eine Pause gebraucht von meinem Blog. Inzwischen sind aber vier Wochen vergangen und die Themen, über die ich eigentlich längst geschrieben haben wollte, häufen sich langsam zu einem babylonischen Turm an. Trotzdem beschäftigen mich die vergangenen Themen immer noch. Vielleicht ist dieser Post einfach eine günstige Gelegenheit noch einmal über ein paar Dinge nachzudenken und zu kommentieren. Aus zeitlichen Gründen beschränke ich mich heute aber nur auf einen einzigen Kommentar:

Im April habe ich Euch beispielsweise die Podcast von bibletunes (www.bibletunes.de) vorgestellt und muss noch einmal sagen, wie genial ich Detlef Kühlein und seine Podcasts finde. Ich höre die tunes inzwischen jeden Tag und ziehe für mich sehr viel gute Gedanken für den Tag aus dem, was er  predigt.

Um meinem Post doch noch ein kleines Video anzuhängen, muss ich euch noch berichten, dass ich vor kurzem angefangen habe Kräuter zu züchten. Natürlich kein Hexenkraut, sondern Petersilie, Basilikum, Rosmarin und ein paar Tomaten. Ich kann das nur jedem empfehlen selbst mal auszuprobieren. Man legt einfach so einen winzigen Samen in die Erde und ohne eigenes Zutun entseht eine Pflanze und wächst und wächst und wächst, obwohl dieser Samen so winzig klein erschien. Das ist natürlich keine große Sache aber wenn man sich diesen Prozess einmal unter dem Aspekt aus Markus 4,26-28 anschaut, wo Jesus sagt: „Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn einer Samen aufs Land wirft; er schläft und steht auf, Nacht und Tag. Und der Same sprosst und wächst empor, er weiss nicht wie. Von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre.", dann ist das schon unglaublich, wie Gott in der Schöpfung wirkt und auf geheimnisvolle Weise genauso mit dem Aufbau seines Reiches vorgeht. Die University Reformed Church hat unter dem Motto dieser Verse einen schönen Imagefilm produziert, um die Gemeinde Gottes und Gottes Schönheit vorzustellen.

Mittwoch, 24. April 2013

Studie: Freikirchler schlagen ihre Kinder

Ich werde in diesem Jahr zum ersten Mal Vater aber habe bereits eine Vorstellung davon, wie ich meine Kinder erziehen möchte. Als Christ bin ich für eine gewaltfreie aber autoritäre Erziehung. Kindern ein Bild von Gott als Vater und Werte wie Gehorsam zu vermitteln, halte ich für eine der wichtigsten Aufgaben von Eltern. Allerdings stütze ich mich dabei primär auf den Epheserbrief, in dem es heißt: "Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie in der Zucht und Ermahnung des Herrn." (Epheser 6,4) als auf die Weisheitsliteratur der Bibel, wo es heißt "Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtigt ihn bald" (Sprüche 13,24).

Wenn Paulus von Zucht spricht bedeutet dies im Wesentlichen, dass auf Grenzüberschreitungen Konsequenzen folgen müssen. Die Grenzen müssen, um diesem Konzept gerecht zu werden, allen beteiligten bekannt sein, genauso wie die Konsequenzen. Und ebenso wie die Konsequenzen von essentieller Bedeutung sind, sind auch die Ermahnungen wichtig aber noch bevor die genannten Folgen eintreten. Gott geht mit uns nicht anders um. Er hat Gebote aufgestellt, wie das Leben als gesellschaftsorientiertes Individuum aussehen soll. Er zeigt uns Menschen sogar klar auf, dass das Leben außerhalb dieser Grenzen so Falsch ist, dass es für uns Konsequenzen hat. Trotz allem ist Gott aber so gnädig, dass er uns auch immer und immer wieder ermahnt und sogar für uns stirbt, um uns von den eingetretenen Konsequenzen zu befreien, wenn wir dieses Opfer annehmen.

Viele Christen, die ich kenne, sehen diesen Punkt der Erziehung ähnlich, allerdings kämpfen diese Menschen, so wie alle anderen Menschen auch gegen die alltäglichen Probleme der Kindererziehung, beruflichen Doppelbelastung und mangelnder staatlichen Unterstützung im Bereich Kindertagesstätten. Das Problem von Gewaltanwendung als Erziehungsmethode ist aber leider ein gesellschaftliches, eigentlich sogar ein menschliches Problem und kein religiöses Problem, wie uns Christian Pfeiffer des Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen gerade in den Medien vermittelt. 

Hier der Bericht dazu: www.ndr.de/freikirchen101.

Nach einer Statistik des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden jährlich über 3000 Fälle von Misshandlungen an Kindern in Deutschland gemeldet. Schätzungen gehen soweit zu beurteilen, dass die Zahl der tatsächlichen Misshandlungen bei 30.000 Fällen oder sogar noch höher liegen. 

Die Statistik findet ihr hier: www.bmfsfj.de/kinderschutzgesetz.pdf 

Jedes Institut veröffentlicht andere Schätzzahlen, die zum Teil weit auseinander liegen. Ich spreche an dieser Stelle lediglich von Gewaltanwendung an Kindern, nicht von sexuellem Missbrauch. Zwei verschiedene Themen, die meiner Meinung nach in Medien oft vermischt werden oder undefiniert bleiben um einer Meldung ein höheres spektakuläres Potenzial zu verleihen. 

Trotzdem bleibt die Gewalt an Kindern in unserer Gesellschaft ein großes Problem. In der aktuellen Studie des Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen werden die christlich motivierten Misshandlungen aber nicht in Bezug zu der Gesamtzahl an Missbrauchsfällen gesetzt. Es wird behauptet je christlich religiöser eine Gruppierung ist, desto mehr Gewalt wird in der Erziehung angewandt. Es ist immer ein gutes Gefühl, eine Ursache für ein Problem zu identifizieren. Allerdings umfasst die Studie der Freikirchen nur in etwa 1% der Misshandlungsfälle, Pfeiffer kommentiert dies selbst in seinem Interview. Wo liegen also die Ursachen bei den 99% der eigentlichen Fälle, wenn diese im Umkehrschluss nicht religiös motiviert sind? 

Ich habe mir die Studie angesehen und musste feststellen, dass die Aussage, dass alle Freikirchen Gewalt in der Erziehung dulden, laut der eigenen veröffentlichter Statistik gar nicht korrekt ist. Die Aussage muss auf über 70% der befragten freikirchlichen Kinder und Jugendlichen von knapp 400 Befragten erlebte Gewalt in der Erziehung, korrigiert werden. 20% der Kinder und Jugendlichen erlebten sogar schwere Gewalt. Dieser Prozentwert ist immer noch schrecklich, macht aber deutlich, dass Aufklärung in dieser Gesellschaftsschicht notwendig ist. Um den Begriff Gewalt aus der Studie noch näher zu erläutern. Der Begriff umfasst sowohl leichte, als auch schwere Gewaltanwendung. Das beschriebene Spektrum reicht vom groben zerren am Arm, über den Umgangssprachlichen "Klapps auf den Po", bis hin zur Ohrfeige und dem Schalgen mit der Faust oder dem Prügeln mit einem Gegenstand. 

Die Statistik findet ihr hier: www.ndr.de/freikirchen109.pdf

Eine Gegendarstellung von Peter Jörgensen von der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) wurde inzwischen aus dem Hauptartikel des NDR entfernt und ist nun unter diesem Link abrufbar: www.ndr.de/fernsehen/sendungen/niedersachsen_1800/freikirche101.html.

Wenn die Studie des Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen den Freikirchen aber wirklich helfen soll mit dem Problem umzugehen, warum hat sich das Institut seit 2010, also seit drei Jahren, geweigert den Begriff Freikirche zu definieren und in die verschiedenen Denominationen wie Pfingstler, Charismaten, Baptisten, Mennoniten oder Adventisten aufzusplittern.  Gelegenheit wäre gewesen, nachdem eine erste Fassung der Studie 2010 veröffentlicht wurde, wie das Medienmagazin Pro berichtete: www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html.

Die Zahlen bleiben erschreckend und Sünde geschieht mit Vorliebe im Verborgenen. Ich habe bisher keinen Christ in der Freikirche kennen gelernt, der mir ins Gesicht sagt, dass er seine Kinder schlägt. Aber wegen dem hohen Prozentwert und der Ungewissheit, welche freikirchliche Ausrichtung in der Statistik erfasst wurde, ist es eine absolute Notwendigkeit dieses Thema in unseren Gemeinden anzusprechen und aufzuarbeiten, nicht weil es ein religiöses Problem ist, sondern sich durch unsere gesamte Gesellschaft zieht und damit auch die Freikirchen betroffen sind. Gewalt an Kindern auszuüben ist in unserem Land strafbar und als Christen sind wir dazu aufgefordert sowohl nach den Geboten Gottes, als auch nach den staatlichen Gesetzen zu leben.

Mittwoch, 17. April 2013

Gib deine Sorgen ab!

Das Medienmagazin Pro hat gestern einen Artikel veröffentlicht über einen neuen christlichen Service im Internet. Der SCM Bundes-Verlag, das ist der Verlag, der auch die Zeitschrift Faszination Bibel herausgibt (die habe ich mir übrigens vor kurzem abonniert und poste bei Gelegenheit mal meine Meinung dazu), startet ab heute eine Gebetsplattform mit dem Namen www.amen.de. Auf dieser Plattform kann man anonym und ohne Anmeldung Fürbitten bzw. Gebetsanliegen eingeben und für sich Beten lassen. Man kann sich aber auch als Mitbeter anmelden und erhält dann Sorgen und Gebetsanliegen per E-Mail um für diese zu Beten. Die Redaktion von amen.de selbst beschreibt den Service folgendermaßen: 
"Bei amen.de kannst du deine Sorgen Menschen anvertrauen, die dafür zu Gott beten. Anonym und doch persönlich. Denn die Beter können dir kurze Ermutigungen zukommen lassen, selbst wenn du deine E-Mail-Adresse nicht angegeben hast. Und du kannst "deine" Beter mit Updates auf dem Laufenden halten, wie Gott bei deinem Anliegen gewirkt hat. Probiere es aus!"
Es gibt auf Vimeo einige Videos zu der Gebetsplattform, hier mal ein Clip, der beschreibt wie man seine Sorgen loswerden kann. Laut Pro ist amen.de ein missionarisches Projekt. Rolf Krüger, Erfinder des Portals und Leiter der Plattform Jesus.de wird wie folgt zitiert: „Unsere Vision ist, dass Menschen im Internet ganz konkret ein Stück der Realität Gottes erleben. Vielleicht als ersten vorsichtigen Schritt auf ihrem Weg hin zu Gott”. Ich werde mir das mal genauer ansehen, ein ziemlich verrücktes Projekt, in meinen Augen.

Dienstag, 16. April 2013

bibletunes: Die Bibel im Ohr


Vor kurzem bin ich im Netz auf den Podcast von bibletunes gestoßen. Bibletunes bietet täglich ein Kapitel aus der Bibel, Vorgelesen aus der Gute Nachricht Bibel (GNB) mit einem Impuls von Detlef Kühlein, einem selbständigen Referenten und Theologen. Man kann sich den täglichen Impuls entweder in der Bibliothek auf bibletunes.de anhören oder als Podcast auf dem Smartphone. Jeder Podcast dauert ca. 5 bis 10 Minuten. Die Podcasts sind kostenfrei aber wer sich angesprochen fühlt, darf bibletunes natürlich gern mit Spenden unterstützen. Bisher wurden die Bücher Genesis, Exodus, Josua, Prediger und die Psalmen, sowie die Apostelgeschichte und das Matthäus-Evangelium aus dem Neuen Testament veröffentlicht. Ich nutze den Podcast jetzt seit einer Woche und habe mit der Genesis angefangen und muss sagen, dass ich von der Qualität und den Impulsen sehr begeistert bin.