Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht. (Johannes 3,16)
Vor mehr als 8 Jahren habe ich Jesus kennengelernt und mich entschieden, mit ihm zu leben. Weil ich selbst Grafiker bin liegt mir seit dieser Entscheidung auf dem Herzen, wie sich christlicher Glaube und christliche Inhalte auf die mediale Welt auswirken. Ich habe Freude daran, wie sich Gottes Wort immer wieder neu auf kreativem Weg offenbart. Diese Präsenz Gottes und das, was ich mit Gott erlebe, wie er sich auf mein Leben auswirkt und welche Gedanken ich mit ihm teile, möchte ich hier in diesem Blog auch mit euch teilen.
Montag, 18. Juni 2012
Die Pilgerreise als Comic
Freitag, 11. Mai 2012
glo bible goes where you go
Die Weisheit als menschliche Tugend?
Ich hatte die Gelegenheit eine Predigt zu besuchen, in der die Weisheit, als Tugend, näher beleuchtet wurde. Uns Christen gilt heute der Anspruch, in der Weisheit Gottes zu wachsen. Aber ist das in der Praxis überhaupt möglich? Kann ich selbstständig daran arbeiten weise zu handeln?
Im Allgemeinen gilt Weisheit in unserer Gesellschaft als eine der menschlichen Tugenden. Und Tugenden zeichnen uns als Gute Menschen aus. Es ist also erstrebenswert, in Weisheit zu wachsen, also ein moralisch guter Mensch zu werden. Die Weisheit sagt in Sprichwörter 8:35 über sich selbst: Wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen vom HERRN. Weisheit und Leben werden in diesem Vers zu einer Gleichung. Wer also lernt, weise zu handeln, erntet ein gelingendes Leben. Mehr Motivation ist für mich nicht notwendig um zu erkennen wie erstrebenswert es ist, in Weisheit zu wachsen.
Aber wie stelle ich das an? Wie bin ich weise? Wie handel ich weise? Und wenn ich weise bin, wie wachse ich weiter? Was sagt Gott über die Weisheit und ich welchem Verhältnis stehe ich zu weisem Handeln und zu Gott selbst? Das Buch der Sprichwörter und das Leben König Salomos gehen näher auf diese Fragen ein.
Sprüche 1:7 beginnt mit: "Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis." Das Thema Weisheit wird in diesem Buch also mit einer Motivation eröffnet. Bevor wir Erkenntnis und Weisheit erlangen können, steht die Furcht vor unserem Herrn vorraus. Aber wovor müssen wir uns fürchten? Ist Gott grausam oder ungerecht? Gotte liebt uns und daran besteht kein Zweifel. Aber Gott ist auch heilig. Und obwohl wir alle zu Gott gehören, müssen wir uns wegen der Sünde, in unserem Leben, vor Gott fürchten. Keine Sünde besteht vor Gott. Wer nicht schuldlos vor Gott treten kann. muss den ewigen Tod sterben und ist verloren.
Aber Gott verspricht ewiges Leben und eine Aussicht auf Rettung. Die Furcht vor Gottes Gericht soll uns antreiben, diese Rettung zu suchen und zu erkennen. "Wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen vom HERRN." Ein Weg um vor Gott Wohlgefallen und Errettung zu finden, liegt also in der Weisheit verborgen. Aber wie kann das sein, wenn allein Jesus Christus unser Erretter ist? Christus allein ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wir können nur durch Ihn Wohlgefallen vor Gott finden, ohne Jesus, der für uns alle Sünde auf sich genommen hat, können wir nicht vor Gottes Heiligkeit bestehen. Also in welchem Zusammenhang steht Jesus zur Weisheit?
In Sprüche 8:22 beschreibt die Weisheit uns ihren Anfang: "Der HERR hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege, ehe er etwas schuf, von Anbeginn her. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her, im Anfang, ehe die Erde war." Im ersten Kapitel des Johannesevangelium dagegen, beschreibt uns der Apostel Johannes den Anfang von Jesus Christus: "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott." und in Vers 14 geht die Einführung weiter: "Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." Der Apostel spricht davon, dass Jesus schon von Anfang an, schon vor der Schöpfung bei Gott war. Salomo spricht davon, dass die Weisheit als Person schon von Anfang an, schon vor der Schöpfung bei Gott war. Hier wird deutlich Jesus Christus als die Weisheit selbst offenbart. Darum ist es uns möglich durch die Weisheit das Leben und Gottes wohlgefallen zu empfangen, weil die Weisheit Jesus Christus selbst ist. Nur deshalb kann die Weisheit in Sprichwörter 8:36 sagen: "Wer aber mich verfehlt, zerstört sein Leben; alle, die mich hassen, lieben den Tod." Denn ohne Weisheit, also Jesus Christus, steht uns der ewige Tod bevor.
Mich persönlich bauen diese Worte sehr auf. Ich habe Jesus Christus als meinen Retter erkennen dürfen und besitze bereits jetzt Wohlgefallen vor Gott. Ich darf ewig Leben und dieses Verhältnis, dass ich zu Gott besitze, beschreibt die Bibel als weise. Also kein egozentrisches Leben, sondern ein exzentrisches Leben zu führen, mit Jesus Christus als Tugend und Weisheit im Mittelpunkt meines Lebens.
Salomos weise Herrschaft begann mit einem Gebet. Statt Reichtum, Macht oder Stärke hat er sich von Gott Weisheit erbeten um sein Volk gerecht zu regieren. Salomo hat erkannt, dass Weisheit nicht aus uns selbst entsteht und wurde von Gott wegen dieser Bitte mit Weisheit gesegnet. Weisheit erfahren wir im Zusammenleben mit Gott. Wir können uns Weisheit nicht erarbeiten. Ich bin überzeugt, dass weises handeln nicht in unserer Hand liegt, denn Jahre später, müssen wir miterleben, wie Salomo diese Beziehung zu Gott bricht und anderen Göttern zum Diener wird, um seinen Ehefrauen zu gefallen. Alle Weisheit ist plötzlich vergangen. Die Konsequenz daraus ist ein zerteiltes Reich Israel. An Salomo zeigt sich, Weisheit können wir uns nicht erarbeiten, sie wird uns geschenkt in einer Beziehung zu Gott.
Also liebe Christen lasst uns Freude haben, das wir weise sein dürfen, weil wir Jesus Christus haben. Wir sind weise. Bereits jetzt, sind wir weise auf dieser Welt, denn wir müssen nicht den ewigen Tod erleiden. Wir leben und wir leben ewig. Und wenn wir in der Weisheit wachsen möchten, dann sollten wir lernen in unserer Beziehung zu Gott zu wachsen, indem wir sein Wort besser verstehen lernen, Gemeinschaft mit ihm im Gebet und in der Gesellschaft mit anderen Christen oder unserem Nächsten suchen und indem wir Gewissheit haben, dass Jesus Christus der Mittelpunkt unseres Lebens ist. Amen.
Freitag, 7. Oktober 2011
Gute Nachrichten Cartoons

Good News from TheoCartoons on Vimeo.
Dienstag, 4. Oktober 2011
Offenbarung des Johannes App
Samstag, 1. Oktober 2011
Passion Christi als Manga
Die Sache mit der christlichen Ethik
Vor einer Weile habe ich in unserer Gemeinde eine Predigt zum Thema Prioritäten im Leben gehört. Im Wesentlichen ging es um allgemeine christliche Ethik. Seit dieser Predigt über Entscheidungen und Prioritäten im Leben beschäftigt mich das Thema sehr. Ich habe seitdem gelernt, dass christliche Ethik ein anerkannter Aspekt der Theologie ist. Es gibt genügend Literatur darüber und ich hatte auch durch einen guten Freund Gelegenheit Auszüge aus der christlichen Ethik von Thomas Schirrmacher zu lesen. Ansprechende, wissenschaftlich gut verfasste Literatur, die im Kontext der Bibel steht.
Trotzdem bereitete mir dieses Thema nicht nur Kopfschmerzen, sondern auch Bauchschmerzen und einen Pochenden Schmerz im dicken Zeh. Also was ist ein mein Problem mit christlicher Ethik? Der Dreh- und Angelpunkt meines Problems zeigt sich an dem Beispiel Lügen um das Leben eines Menschen zu retten. Man könnte auch das beliebte Beispiel Stehlen um nicht zu Verhungern zu nehmen. Die Schirrmacher Ethik bezeichnet dieses Problem als Lektion zur Pflichtenkollision. Ich mochte extreme Beispiele noch nie im allgemein gültige Regeln festzulegen. Im allgemeinen geht es darum, dass Lügen von Gott verboten ist aber wenn ich damit Leben retten kann ist es erlaubt zu Lügen. Diese Ethik räumt ein, dass die Gebote Gottes verschiedene Stellenwerte besitzen und die Priorität eines ranghöheren Gebotes die Priorität eines untergeordneten Gebotes schlägt. Im Gottesdienst wurde diese Ethik so vermittelt, dass alle Gebote dem Gebot des Lebens unterstehen, dass der Mensch bzw. das Wohl des Menschen über dem Gesetz steht, dass Lügen sogar gerechtfertigt ist wenn es dem Gebot des Lebens untersteht und Gott mich zudem segnet wenn ich für seine Zwecke Lüge. Es wurde viel über das Lügen gesprochen ohne genaue Definitionen. Was bedeutet es "ein falsches Zeugnis" abzulegen? Warum richtet Gott ein solches Gebot ein? Wo in der Bibel legt mir Gott nahe, dass alle Gebote dem Gebot des Lebens unterstehen? In diesem Zusammenhang fallen mir noch mehr Fragen ein aber ich möchte diese Fragen hier gar nicht weiter ausführen.
Ich habe bei der Geschichte Abrahams gelernt, dass Gott im Alten Testament einen Heilsplan verfolgt und er versprochen hat diesen Plan zu erfüllen, ganz egal wie fehlerhaft wir Menschen sind, denn wir sind alle fehlerhaft. Abraham lügt, misstraut Gott, setzt seine Ehefrau dem Ehebruch aus und trotzdem setzt Gott seinen Heilsplan um. Ich lese das Alte Testament seit dem als Heilsplan, als Gerichts- und Geschichtsbuch und als Biografie Gottes, die mir vermittelt wie unglaublich groß und gnädig unser Gott ist. Es geht für mich nicht mehr um die Menschen darin, sondern um Gott. Nicht die Menschen sollen meine Vorbilder sein, sondern Gott und Jesus Christus. Gott hat einen Plan aber ich kann Fehler machen, Gott wird seine Pläne unter allen Umständen umsetzen. Eine christliche Ethik wird jedoch scheinbar am Verhalten der Menschen abgeleitet. In der Predigt war die Hure Rahab ein Beispiel dazu. Rahab ist im Alten Testament der Name der Frau, die nach dem Bericht von der Einnahme und Zerstörung Jerichos durch die Israeliten zwei von Josua gesandte Kundschafter in ihrem Haus versteckt und gerettet habe. In Hebräer 11,31 wird die Hure Rahab als Errettet aus Glauben erwähnt wird und gesagt, dass ihr Glaube im Gehorsam bestand und dass damit ihre Lüge um Gottes Volk zu retten Bestandteil ihres Gehorsams und somit ihres Glaubens war. Für mich zeigt sich also nicht, dass Rahabs Lüge im Sinne Gottes war. Gehorsam spielt in dieser Situation gar keine Rolle. Rahab wurde durch ihren Glauben gerettet am ehesten weil sie daran glaubte das der Gott der Israeliten, der einzige wahrhaftige Gott ist. Aber trotz ihres Glaubens lügt sie, denn sie ist ein sündiger Mensch. So wie Abraham, Petrus und viele andere gerettete, sündige Menschen waren.
Eine Predigt über christliche Ethik stellt in meinen Augen den Mensch in den Vordergrund und Gott in den Hintergrund. Gott hat uns die Zehn Gebote gegeben. Er sagt an dieser Stelle klar, Du sollst nichts Falsches aussagen. Jesus sagt mir: ich soll Böses nicht mit Bösem vergelten, sondern mit Gutem. Das Alte Testament zeigt mir: der Mensch ist sündig aber Gott steht über der Sünde. Ich soll vollkommen werden, denn Gott hat mich als dessen Ebenbild geschaffen. Die christliche Ethik will mir jetzt vermitteln, dass es Situationen gibt, in denen Lügen von Gott akzeptiert werden. Die Glaubenshelden werden in ihrem menschlichen Handeln als Vorbilder heran gezogen. Wie entscheide ich nun wann Gott eine Lüge segnet und wann nicht? Oder geht es hier nicht vielleicht doch darum, mein falsches menschliches Handeln zu rechtfertigen? Am Ende dieser Predigt blieb leider der fade Nachgeschmack, dass der Zweck die Mittel heiligt. Lügen eine mögliche Strategie in todernsten Lebenslagen ist und es einen Unterschied gibt zwischen der Lüge und der Notlüge. Jedenfalls ist die Notlüge ein Gedanke, den Menschen dankend annehmen.
Mein Fazit bleibt: Gott steht über der Sünde und will nichts mit Lügen zu tun haben. Und auch wenn wir falsch handeln und Lügen, kann er segnen und seinem Heilsplan umsetzen. Aber obwohl er so handelt ist das kein Grund, dass er Lügen akzeptiert.
Rückblick: Timotheus Magazin
Ich habe mir inzwischen die Ausgaben zwei und drei vom Timotheus Magazin gekauft und bin sehr zufrieden. Tolles Layout, tolle Bilder und wirklich gute Artikel zu den jeweiligen Leit-themen. Und die Buchempfehlungen sind ebenfalls sehr inspirierend. Hier der Link zu Ausgabe Nr. 4: Frieden. issuu.com/timotheusmagazin/docs/4frieden. Die Ausgaben können auf Issuu.com kostenfrei gelesen werden.
Donnerstag, 12. Mai 2011
Timotheus Magazin
Die Videoclips zu den Magazinen gefallen mir auf jedenfall schon mal sehr gut. Hier der Clip zu Ausgabe Nr. 3: Sünde.
Sünde from Timotheus Magazin on Vimeo.
Habe mir die letzten beiden Ausgaben direkt mal bestellt und werde darüber berichtet wie ich sie fand.
Donnerstag, 27. Januar 2011
Andacht über das Beten

Jeder von uns scheint Gottes Willen auf eine andere Art und Weise zu erkennen. Uns es gibt Menschen, die sich sehr unsicher darin sind, was Gott von ihnen möchte. Ich habe mich gefragt, was Gott mir auf diese Frage persönlich antworten würde und ich bin mir sicher die Antwort wäre: durch Gebet.
Gebet. Vielleicht hat der ein oder andere eine andere Antwort erwartet. Vielleicht: eine mächtige Stimme im Kopf, ein großes Gefühl im Herzen, einen überwältigenden Frieden oder eine überwältigende innere Sicherheit bei einer Entscheidung. Alle diese Möglichkeiten kann Gott gewiss nutzen um mit uns zu sprechen. Aber ich bin davon überzeugt, dass Gott viel deutlicher durch sein Wort zu uns spricht und wir nach allen diesen Möglichkeiten gar nicht lange Ausschau halten müssen, denn im Gebet wird sich Gott immer offenbaren, wenn wir uns nach ihm ausstrecken.
Im Brief an die Kolosser schreibt Paulus in Kapitel 4, Vers 2: „Seit beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung!“
Gott möchte sogar eindringlich, dass wir beten. Immerzu, so oft es uns möglich ist. Wenn Gott das Gebet so sehr am Herzen liegt, dann muss ich mich zwangsläufig fragen, was bedeutet mir persönlich eigentlich Gebet?
Ich merke, dass Gebet meinen Alltag verändert. Noch vor kurzem hatte ich eine Phase in der ich eine schlechte Beziehung zu Gott hatte. Ich bin Gott aus dem Weg gegangen, ich habe schlecht von Gott gedacht, habe nicht mit ihm gesprochen und wollte auch nichts von ihm hören. Ich habe von Gott erwartet, dass er mir alle Wünsche erfüllt und bin davon ausgegangen, dass Gott nur dazu da ist, mein Leben zu verbessern. Diese Einstellung hat mich sehr verbittert, da sie weder Gottes Charakter, noch dem Leben auf dieser Welt entspricht. Diese Beziehung hat sich schließlich nur dadurch gebessert, dass ich wieder angefangen habe Gott anzubeten. Das ist kein einfacher Schritt wenn man verbittert und zornig ist. Wir haben in der Predigtreihe: Wie kann ich mit Gott reden wenn...? viel darüber gehört, wie schwierig es ist zu Beten wenn man eine Last mit sich herum trägt. Trotzdem muss uns klar werden, wie wichtig das Gebet für unsere Beziehung zu Gott ist. Und besonders in Bezug auf die Fragen: „Wie höre ich, wozu Gott mich ruft?“ oder für viele Menschen noch dringlicher: „Was möchte Gott, dass ich für ihn tue?“ wird mir immer klarer, dass Gott von mir ganz schlicht verlangt einfach nur zu Beten. Winfried Scheffbuch beschreibt das Beten folgendermaßen: Das Gebet ist die wirksamste Tätigkeit, die wir als Christen ausüben können. Also lasst uns einfach dem nachkommen und Beten.
Dienstag, 15. Juni 2010
Jesus ist die beste Sache
Was ist da aber eigentlich genau passiert in meinem Leben? In den nächsten Wochen und Monaten möchte ich auf diesem Blog davon erzählen. Einen ersten Einblick gibt es aber in einer tollen Predigt von Hans Peter Royer, einem der bekanntesten evangelikalen Prediger im deutschsprachigem Raum.

Meinen Blog habe ich letztendlich auch nach dieser Predigt benannt, denn Hans Peter Royer fasst darin einige Dinge genau so zusammen, wie sie mir passiert sind und wie ich sie weiter geben möchte.


