Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht. (Johannes 3,16)

Vor mehr als 8 Jahren habe ich Jesus kennengelernt und mich entschieden, mit ihm zu leben. Weil ich selbst Grafiker bin liegt mir seit dieser Entscheidung auf dem Herzen, wie sich christlicher Glaube und christliche Inhalte auf die mediale Welt auswirken. Ich habe Freude daran, wie sich Gottes Wort immer wieder neu auf kreativem Weg offenbart. Diese Präsenz Gottes und das, was ich mit Gott erlebe, wie er sich auf mein Leben auswirkt und welche Gedanken ich mit ihm teile, möchte ich hier in diesem Blog auch mit euch teilen.

Montag, 26. Mai 2014

Gelesen auf: Livenet.ch


"Und ich realisierte, dass ich da bin, um die Botschaft von Gott weiterzugeben, gleichgültig meiner Makel und meinem Aussehen. Ich begann zu verstehen, dass mich Jesus im Himmel repräsentiert und ich ihn auf der Erde."
- Jase Robertson, Star der TV-Serie «Duck Dynasty» 
Gefällt mir! Den entsprechenden Artikel findet ihr hier www.livenet.de.

Freitag, 23. Mai 2014

In 7 Minuten durch die Bibel

Gerth Medien hat begleitend zu ihrer DVD-Veröffentlichung von Die Geschichte einige Videofilme produziert und präsentiert drei davon sogar auf Youtube. In 7 Minuten durch die Bibel ist einer dieser Animationsfilme. Mehr davon gibt es auf der DVD, die nach Angaben von Gerth Medien, eine Laufzeit von 140 Minuten hat.


Die Geschichte ist übrigens die Romanfassung der Bibel als fortlaufende chronologische Geschichte von Randy Frazee und Fred Ritzhaupt. Ich hab den Roman nicht gelesen aber vielleicht schaue ich mir die DVD dazu an.

Freitag, 9. Mai 2014

Die Macht der Gnade

Große Worte. Wunderschöne Bilder. Gelungene Poesie in bewegten Bilder. Der Kurze Clip The Force of Grace, also Die Macht der Gnade, der Elevation Church macht einfach Spass anzuschauen und verursacht Gänsehaut, wie ich finde. Aufwendig produziert und hochwertig inszeniert, ist das Video einfach ein Gedicht an Gott und ein Dankeschön an das größte Geschenk, dass er uns machen konnte: Seine Gnade.


The Force of Grace from Elevation Church on Vimeo.

Ein Besuch der Homepage lohnt ebenfalls. Die Seite ist sehr ansprechend gestaltet: www.elevationchurch.org. Und weil es mich doch mehr berührt hat, als ich dachte, habe ich das Gedicht inzwischen auch mal ins Deutsche übersetzt:


Die Macht der Gnade


Da ist diese Tatsache, die wir oft nicht sehen können.
Sie ist zu nah für uns, um die Größe zu erkennen.
Oder die Herrlichkeit ihrer Beschaffenheit.
Wir sehen oft nur ein Detail.

Aber nicht die alles umfassenden Ausmaße dieser Tatsache.
Sie wickelt uns ein. Hält uns fest.
Wir halten sie für warm und freundlich.
Aber wir sehen ihre gewalttätige Natur nicht.
Den Zorn und Hass für das ihr entgegengesetzte:

Unsere Sünde.

Wir sehen ihre Ausmaße nicht.
Wir greifen nach dem was für uns sichtbar ist und nennen es:
Gnade.

Doch sehen wir nur einen Bruchteil dieses großen,
empörenden Wandteppichs,
den Gott im Laufe der Zeit gewoben hat.
Von dem Gewobenen, das die Welt ausmacht.
Von dem Grund, weshalb die Sterne stehen.

Wenn wir beschließen einen Fuß vor den anderen zu setzen,
dann ist das Gnade.

In uns vergraben drängt diese Herrlichkeit danach
Seine Wunder zu offenbaren.
Nur eine Berührung rettet Leben.
Die Liebe des Retters ist sein Mantel.

Ein Meer aus blau-grüner Vergessenheit.
Ein Angesicht von königlicher Würde.
Ein knisternder und krachender Donner.
Gnade, sein Klang.
Herrlichkeit, seine strahlendes Erscheinen.

Zerbrechend und erschaffend.
Und findet uns. Und wir sind gefunden.

Der zerrissene Vorhang. Der offene Zugang.
Die Vermischung von Blut und Wasser.
Die Flut, die die Welt zerstört, die wir erbaut haben.
Die gesamte Erde beugt sich seiner Macht.

Dem Kreuz.

Gnade umhüllt in triumphaler Herrlichkeit.
Er ist die liebevolle Umarmung. Der treibende Regen.
Der Wind weht, nur durch sein Wort.

Und diese gleiche Wut,
dieser Sünde begrabende Sturm,
ist der Sturm, der sich verneigt,
um unsere Füße zu waschen.

Und diese gleiche Wut,
dieser Sünde begrabende Sturm,
ist der Sturm, der sich verneig,
um unsere Füße zu waschen.

Montag, 5. Mai 2014

Animierte Fakten über die Bibel

Eines meiner Lieblingsbücher aus dem Theologie-Studium ist definitiv die Fakten des Glaubens von Josh McDowell. Josh McDowell stellt hier in komprimierter Form zahlreiche Fakten und Aussagen zusammen, die die Bibel als von Gott inspiriertes Wort bestätigen. Ich träume selbst schon eine Weile davon die Inhalte aus McDowells Werk als Animation aufzubereiten. Vor kurzem bin ich beim Surfen aber auf das Erklärstück von Michael Jones gestoßen, einem freiberuflichen Künstler aus den Vereinigten Staaten, der scheinbar die gleiche Idee hatte. Schön zu sehen, dass es diese Fakten inzwischen als animiertes Erklärstück gibt.


Interesting Facts About the Bible from Michael Jones on Vimeo.

Dienstag, 29. April 2014

Gottes Geschichte

Mit Hilfe der Bibel bereitete uns Gott über einen langen Zeitraum auf die Ankunft seines Sohnes Jesus Christus vor, um unser Leben zu retten. Die gesamte Bibel bezeugt Gottes Sohn, so offenbart es uns Jesu im Lukas-Evangelium: [...] Es muss alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose, in den Propheten und in den Psalmen (Lk 24,44). Es ist ein bisschen so wie mit einem Kino-Trailer, der uns auf den bald erscheinenden Blockbuster hinweisen will. Der Crossroads Kid's Club hat das in diesem Clip wundervoll zusammengefasst und animiert.

God's Story: Preparing for Jesus from Crossroads Kids' Club on Vimeo.


Montag, 28. April 2014

Dan Stevers Mini-Movies

Vor kurzem bin ich auf die Seite von Dan Stevers gestoßen. Dan ist Animator und Regisseur. Er erstellt kurze Animationsfilme für Gemeinden und betreibt einen eigenen Blog auf dem man seine Filme käuflich erwerben kann. Ich mag seine beiden Filme Son of Man und True and Better besonders gerne, weil sie davon zeugen, wer Jesus Christus ist und wollte die Gelegenheit nutzen beide Filme hier zu posten.

Son of Man - DanStevers.com from DanStevers.com on Vimeo.


True and Better - DanStevers.com from DanStevers.com on Vimeo.



Dienstag, 8. April 2014

Serie: The Bible auf VOX

Von dem Film Son of God und der Serie The Bible habe ich ja schonmal berichtet. Die 10-teilige Serie, die den Kern des Alten und Neuen Testaments erzählt wird wie erwartet über Ostern auf VOX ausgestrahlt. Vom 17.4. bis 19.04. zeigt VOX dann jeden Abend ab 20:15 Uhr drei Episoden der Serie, die jeweils eine Stunde dauern. Am Samstag Abend sind es dann sogar 4 Episoden. Hier der Link dazu: www.vox.de. Leider erscheint die deutsche Fassung der Serie erst am 3. Oktober auf DVD und Blu-ray. Hier noch der amerikansiche Trailer der Miniserie.


Und wer sich bis Oktober nicht gedulden kann muss eben am Osterwochenende drei Abende in Folge vor der Glotze verbringen.

Filmkritik: Noah

Gestern habe ich mir mit ein paar guten Freunden aus dem Hauskreis den Film Noah im Kino angesehen. Hätte ich nicht schon ein paar Tage vorher den ersten von vier Comic-Bänden zum Film gelesen, dann wäre ich wahrscheinlich arg entsetzt gewesen über einige Elemente im Film. So war ich mit dem Vorwissen, dass der Filmemacher Aronofsky Riesen und Engel als zentrale Elemente gebraucht um die Geschichte von Noah und den Bau der Arche zu erzählen, gut auf den Film vorbereitet. Dachte ich zumindest. 

Aronofsky hat sich sehr mit der jüdisch-mündlichen Tradition beschäftigt, daher stammen auch die meisten Namen im Film, die nicht in der Bibel erwähnt werden, wie beispielsweise die Namen von Noahs und Sems Frauen. Aber er stützt sich auch auf apokryphische Texte, die nicht zur Bibel gehören und wahrscheinlich eher zur Gnosis zählen als zum Judentum und erst recht nicht zum Christentum. Auch wenn ich die Wächterwesen als gefallene Engel vielleicht noch irgendwie als Deutung akzeptieren kann von 1. Mose 6,1-2: "Als aber die Menschen sich zu mehren begannen auf Erden und ihnen Töchter geboren wurden, da sahen die Gottessöhne, wie schön die Töchter der Menschen waren, und nahmen sich zu Frauen, welche sie wollten." und 1. Mose 6,4: "Zu der Zeit und auch später noch, als die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren, wurden daraus die Riesen auf Erden. Das sind die Helden der Vorzeit, die hochberühmten.", umso schwerer fällt es mir zu akzeptieren, dass die gefallenen Engel am Ende wieder von Gott im Himmel aufgenommen werden. Der Judasbrief sagt deutlich, dass diese gefallenen Engel ihren Platz mit dem Teufel in der Hölle haben und dort eine ewige Strafe erleiden werden. Aronofsky bedient sich deutlich stärker an dem apokryphen Buch Henoch, als an der Bibel bzw. an der Tora, schließlich ist er ja Jude. 

Am Ende des Film fiel es mir noch relativ leicht, die Dinge zu akzeptieren, die Aronofsky der Bibel hinzugefügt hat, egal wie fantastisch und unrealistisch diese auch sind, wie beispielsweise der archaische Schwangerschaftstest aus Urin und Heilkräutern. Dagegen ist es mir nicht möglich zu akzeptieren, was Aronofsky an dem biblischen Bericht verändert hat um diese Geschichte zu erzählen. Denn im Film ist am Ende nicht Gott derjenige, der den Neubeginn der Menschheit entscheidet. Noah entscheidet nach den dramatischen Ereignissen auf der Arche, dass der Mensch genug Gutes in sich hat um eine zweite Chance zu verdienen. In der Bibel spricht Gott klar aus, dass der Mensch von Grund auf böse ist. Trotzdem entscheidet Gott über den Neubeginn, weil er einen Plan hat und weil er über der Schöpfung steht. Gott lässt nicht Noah darüber entscheiden. Gott bietet Noah diesen Neubeginn als Bund und Versprechen an. Es war für mich schlimm zu sehen, dass sich Noah an Bord der Arche zum Psychopathen entwickelt, der zunächst die Auslöschung seiner Familie und somit der Menschheit plant und der den Wert der Schöpfung über den Wert des Menschen setzt. Auch wenn wir nach biblischer Sicht Verantwortung über die Schöpfung haben, so steht der Mensch als Gottes Ebenbild über der Schöpfung und nicht umgekehrt. Die Schöpfung ist letztendlich für den Menschen gemacht, nicht umgekehrt, daher plant Gott auch die ganze Welt zu zerstören und nicht nur den Menschen und schon gar nicht nur die Schöpfung zu bewahren, ohne den Menschen. Um diese Art Geschichte erzählen zu können muss Aronofsky leugnen, dass Noahs Söhne Ehefrauen haben. Ham und Jafet sind Kinder und werden ohne Hoffnung auf eine eigene Familie dargestellt. Sems Frau ist unfruchtbar. Noah schließt daraus, dass Gott den Menschen auslöschen will und seine Familie lediglich zur Rettung der Schöpfung gebrauchen wird. Es ist traurig, dass Gott und seine Liebe zum Menschen so dargestellt wird. Er liebt den Menschen und möchte ihn erhalten, deshalb schickt er ja schließlich seinen Sohn Jesus, als fleischgewordene Arche, damit alle Menschen, die an ihn glauben vor dem Gericht gerettet werden. Gott scheint am Ende des Films fern zu sein. Es gibt von Noah keinen Dank für die Rettung und kein Opfer zur Bekenntnis seiner Größe. Ein Opfer ist auch nicht möglich, weil es von allen Tieren wieder einmal nur ein Paar gibt und nicht wie in der Bibel von auserlesenen Arten sieben Paare um mit diesen Gott zu ehren.

Ich verstehe, dass Christen über den Film enttäuscht sind und Nichtchristen erschrocken über Noahs religiösen Fanatismus. Der Film hat für mich trotzdem seine Berechtigung. Dramaturgisch funktioniert die Geschichte als Film sehr gut und baut genug Spannung auf um zwei Stunden lang zu unterhalten. Noah ist aber definitiv keine Verfilmung des biblischen Berichtes. Aronofsky liefert eher eine literarische Verfilmung der Apokryphen und inszeniert dabei treffend eine hoffnungslose Welt, sowie die Bösartigkeit, Gewalttätigkeit und Rücksichtslosigkeit des Menschen, der ohne Gott lebt.

Montag, 31. März 2014

Freie Infografiken zur Genesis

Vor kurzem habe ich auf der Grundlage meiner Predigt über Noah einen Vortrag über Noah und die Sintflut gehalten. Für diesen Vortrag habe ich ein paar Infografiken erstellt, die ich hier einfach mal zur allgemeinen und kostenfreien Nutzung bereit stellen möchte. 


Im Einzelnen visualisieren die Grafiken die Schöpfungstage als Gegenüberstellung des Schöpfungswerkes, die Lebensalter der Menschen von der Erschaffung Adams an bis zum Tod Noahs, durch welche Paarungen die Bewahrung der Schöpfung angeordnet wurde und den Verlauf der  mehr als ein Jahr andauernden Sintflut.

Montag, 24. März 2014

Jesus: Der Film (1979)

1979 initiierte der Campus-für-Christus Gründer Bill Bright die Produktion des wohl bekanntesten Jesus Films. Inzwischen wurde der Film in fast 1200 Sprachen übersetzt und auf der ganzen Welt gezeigt. Etwa 5,5 Milliarden Menschen haben weltweit den Film gesehen. Dem christlichen Mediendienst live.net zufolge, haben sich durch den Film ca. 200 Millionen Menschen für Jesus entschieden. Den Film, in allen Sprachfassungen, gibt es auch kostenfrei im Internet zu sehen unter: www.jesusfilmmedia.org/deutsch. Der Film basiert im Wesentlichen auf dem Lukas-evangelium und gedreht wurde damals ausschließlich an Originalschauplätzen. Auch die Kostüme und Requisisten wurden handgemacht in den damals üblichen Techniken um möglichst genau die Kultur zur Zeit Jesu Christi einzufangen. Bald wird es von dem inzwischen 35 Jahre alten Film auch eine Fassung in HD geben. Bis dahin steht der Jesu-Film als App für Smartphones zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Die Bibel auf einen Blick

Die evangelikale Studenten Mission InterVarsity Christian Fellowship (www.intervarsity.org) konzentriert sich darauf Studenten und Universitäten im Glauben und in der Nachfolge von Jesus Christus zu unterstützen. Ich habe mein Glaubensleben ja ebenfalls in einem studentischen Bibelkreis begonnen und bin heute noch sehr dankbar für die gute Zeit und den Austausch mit Christen, die ähnliche Probleme hatte wie ich in jener Zeit. Aber es geht mir eigentlich um etwas ganz anderes. Ich bin nicht wegen ihrer Missionsarbeit auf die InterVarsity Christian Fellowship Mission gestoßen, sondern wegen der gelungenen Infografik zur thematischen Übersicht aller biblischen Bücher, die es auf intervarsity.org als frei verfügbare PDF zum Download gibt.

Die Grafik fasst auf einen Blick die biblischen Bücher, die Zeit ihrer Abfassung, sowie die sich entfaltenden Themen der jeweiligen Bücher zusammen.

Montag, 3. März 2014

Predigt: Überleben mit Gott wie Noah (1.Mose 6,5-8,22)

Zu Glauben bedeutet, überzeugt sein, von dem Nichtsichtbaren. Noah aus dem Alten Testament war besonders überzeugt von dem Nichtsichtbaren. Gott offenbarte ihm das Ende der Menschheit durch eine alles vernichtende Flut. Er war so überzeugt von dieser Offenbarung, dasss er sein Leben investierte um ein Schiff zu bauen zur Rettung der Welt und seiner Familie. Im Februar ging meine Predigtreihe über den Glauben mit Noah weiter, der wegen seiner Beziehung zu Gott das Ende der Welt überlebte.