Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht. (Johannes 3,16)

Vor mehr als 8 Jahren habe ich Jesus kennengelernt und mich entschieden, mit ihm zu leben. Weil ich selbst Grafiker bin liegt mir seit dieser Entscheidung auf dem Herzen, wie sich christlicher Glaube und christliche Inhalte auf die mediale Welt auswirken. Ich habe Freude daran, wie sich Gottes Wort immer wieder neu auf kreativem Weg offenbart. Diese Präsenz Gottes und das, was ich mit Gott erlebe, wie er sich auf mein Leben auswirkt und welche Gedanken ich mit ihm teile, möchte ich hier in diesem Blog auch mit euch teilen.

Montag, 21. Januar 2013

Die Bedeutung der Reformation

Ein schöner Schnelldurchlauf durch die Kirchengeschichte und eine tolle Zusammenfassung, wer Gott ist, was er für uns in Jesus Christus getan und welche Bedeutung Martin Luthers Reformation für uns hat. Der Spot ist schlicht aber schafft es, die überaus komplexe Geschichte kreativ und witzig auf den Punkt zu bringen. Obwohl der Spot schon etwas älter ist habe ich ihn jetzt erst in hoher Auflösung auf Vimeo entdeckt. Bis vor kurzem konnte man den Spot zwar für wenig Geld aber nur auf DVD erwerben. Deshalb konnte ich Euch noch nicht präsentieren. Der Spot wurde von der Evangelischen Kirche in Auftrag gegeben, für die Jubiläumsfeier der Reformation. 



churchnight event spot from spotentwicklung on Vimeo.

Freitag, 18. Januar 2013

Studium: Martin Bucer Seminar


Vor über einem Jahr hat Gott beschlossen, dass ich Theologie studieren soll. Naja, ich war damals noch nicht so begeistert von der Idee mein ganzes Taschengeld und meine wenige Freizeit in ein weiteres Studium zu investieren. Besonders weil ich vor einem Jahr noch mein ganzes Geld und meine Freizeit in Comic-Hefte von Marvel investiert habe. Prinzipiell wollte Gott also auch, dass ich meine Sammelleidenschaft beende und ihm widme, was ihm zusteht. Es hat zwar noch ein halbes Jahr gedauert, bis ich bereit dazu war und ohne die Unterstützung meiner liebevollen Ehefrau wäre es vielleicht auch nie dazu gekommen aber im Juni letzten Jahres habe ich dann schließlich doch noch mit dem Theologiestudium am Martin Bucer Seminar in Bad Godesberg angefangen. Wer sich über das Seminar ausführlich informieren will, kann das hier nachholen: Martin Bucer Seminar.

Das Martin Bucer Seminar betreibt mehrere Studienzentren in verschiedenen Ländern. Allein in Deutschland gibt es inzwischen sieben Studienzentrum unter der Leitung von Thomas Schirrmachen, Thomas Kinker, Titus Vogt und Carsten Friedrich.

Bisher habe ich es nicht bereut und meine gesamte freie Zeit widme ich inzwischen gerne dem Studium. Das Seminar bezeichnet sich als bibeltreu und reformiert und das Studium ist wie ein Fernstudium aufgebaut, jeden zweiten Samstag finden Seminare statt, die Themen sind sehr interessant, die Seminargruppen relativ klein, was ich als sehr angenehm empfinde und der Stoff ist auch sehr anspruchsvoll. Alles in Allem sehr empfehlenswert, was ich hiermit auch tue.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Buchtipp: Der missverstandene Gott

Nachdem ich mich auf meinem Blog bisher nur auf Cartoons, Apps und Comics konzentriert habe, dachte ich mir es ist auch mal an der Zeit, ein gutes Buch zu empfehlen. David Lamp stellt die Frage, wie man den liebenden Gott des Alten Testaments mit dem strengen Gott des Neuen Testaments vereinen kann. Natürlich ist die Frage provokativ gemeint, denn Gott ist in beiden Testamenten ein und der selbe Gott. Doch David Lamp betrachtet in diesem Buch sowohl humorvoll als auch tiefgründig und immer fesselnd die Eigenschaften Gottes im Alten Testament, mit denen wir uns als Christen selbst kaum auseinander setzen. Ist Gott zornig, sexistisch oder rassistisch, wie es die Moderne Gesellschaft heute gerne behauptet? Lamp gelingt in meinen Augen jedenfalls eine grossartige Auslegung der Bibel zu diesen umstrittenen Themen. 

Montag, 14. Januar 2013

Alles was wir verloren haben wird Gott wieder herstellen

Ich bin ein sehr großer Fan der Artworks von Christopher Köelle. Ich habe bereits seine App zur Offenbarung des Johannes gepostet. Tragischer Weise wurde diese App ja zwischenzeitlich aus dem App Store entfernt aber der vollständige Comic zur Offenbarung des Johannes ist inzwischen erschienen und ich habe mir das Werk gerade eben bestellt. Bald berichte ich mehr dazu. Um die Zeit zu überbrücken poste ich Euch aber den Trailer zu seinem Kurzfilm Jõb, ein Animationsfilm zur biblischen Geschichte von Hiob. Der Film dauert eigentlich 45 Minuten und man kann ihn bei iTunes kaufen aber es gibt eine schöne Zusammenfassung aus dem Stück, die Texte sind von John Piper. Bei Gelegenheit werde ich mir auch mal den ganzen Film besorgen.  



Jõb from Chris Koelle on Vimeo.

Freitag, 11. Januar 2013

Wie Gott die Welt sieht

Die folgenden Bilder sind zwar schon etwas älter aber ich wollte sie trotzdem sehr gerne auf meinem Blog präsentieren. Besonders weil ich meinen Blog ja erst seit 2011 so richtig pflege und die Fotos von James Dive, welcher der Künstlergruppe The Glue Society angehört, bereits 2010 veröffentlicht wurden. Im Prinzip zeigt die Serie Satellitenaufnahmen, wie wir sie im Internet-Zeitalter beispielsweise aus Google Earth kennen. Jedoch sehen wir biblische Ereignisse, wie die Durchquerung des Roten Meeres, das Paradies, die Arche Noah und die Kreuzigung von Jesus Christus.



Inspiriert wurden die Aufnahmen nach Aussage des Künstlers von Jesaja 40,22: "Er ist es, der da thront über dem Kreis der Erde, dass ihre Bewohner wie Heuschrecken erscheinen, der den Himmel ausspannt wie einen Schleier und ihn ausbreitet wie ein Zelt zum Wohnen".


Wahrheit

Wenn Jesus Christus mit Bestimmtheit und Angabe von Details sagt, dass er, wenn er nach Jerusalem geht, getötet wird, aber am dritten Tag wieder aus dem Grab aufersteht, und seine Vorhersagen sich erfüllten, dann muss auch alles andere, was er sagte, wahr gewesen sein.

Montag, 19. November 2012

Die wichtigsten Dinge des Lebens

Heute präsentiere ich Euch einen Exkurs in die Welt des säkularen Humors. Entdeckt habe ich den Clip auf theoblog.de aber eigentlich stammt er von ed.ted.com. Wer die Seite TED Ed noch nicht kennt, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Animatoren und Wissenschaftler treffen sich dort um die großen Themen der Wissenschaft in Form von kurzen Animationen verständlich zu visualisieren. Ich träume ja auch von solch einem Portal, auf dem allerdings Theologische Themen und Geschichten der Bibel veranschaulicht werden.

Aber zurück zum Thema. Der britische Komiker John Lloyd hielt 2009 auf TEDTalk eine Vorlesung über die Dinge, die unsichtbar sind. Hier wurde das ganze animiert. Sehr interessant, schön anzusehen und am Ende bleibt ein süßer Nachgeschmackt, dass die wichtigsten Dinge des Lebens für uns unsichtbar bleiben. 
  


Also lasst uns Freude haben am Sichtbaren und am Unsichtbaren. Paulus fast das Ganze im Kolosserbrief 1,15-18 wundervoll in Jesus Christus zusammen, denn:

Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Die Geschichte von Gott, der Welt und Dir

Heute empfehle ich einen wundervollen Clip über den Charakter Gottes, wie er sich die Welt erdachte und welche Rolle wir in dieser ganzen Geschichte spielen. Jeremy Poyner hat auf Vimeo noch mehr Clips, die geistliche und theologische Inhalte aus Gottes Wort sehr gelungen veranschaulichen.



321 from Jeremy Poyner on Vimeo.

Donnerstag, 20. September 2012

War Jesus verheiratet?

Auf einem Kongresses in Rom wurde vor kurzem ein koptischer Papyrusteil vorgestellt, in dem Jesus von „meiner Ehefrau“ spricht. Die Harvard-Professorin Karen L. King stellte das Fragment vor. DER SPIEGEL schreibt:
Der Fund eines Papyrus-Fragments aus dem 4. Jahrhundert heizt Spekulationen über Jesus’ Verhältnis zu Frauen an. Analysiert wurde der Text von Karen L. King, einer 58-jährigen Historikerin der Universität Harvard, die Expertin für koptische Literatur ist. Ein privater Sammler, der um jeden Preis anonym bleiben will, soll ihn ihr zur Verfügung gestellt und um eine Übersetzung gebeten haben. Über den Fundort ist nichts bekannt, laut King könnte er aus Ägypten stammen.
Die Wissenschaftlerin stellte den vergilbten Papyrus-Fetzen, der nicht viel größer ist als eine Visitenkarte, am Dienstag auf einem Kongress von Koptologen in Rom vor. Die schwarze Schrift ist nur mit einem Vergrößerungsglas zu entziffern. Zuvor hatten einige ausgesuchte Papyrologen und Linguisten einen Blick auf den Text werfen können. Laut “New York Times” gehen sie davon aus, dass das Dokument nicht gefälscht ist.
In dem in koptischer Sprache verfassten Text heißt es in einem Dialog: “Jesus sagte zu ihnen: ‘meine Frau’.” Dabei soll es sich King zufolge um “Maria” gehandelt haben. In den darauffolgenden Zeilen soll Jesus seinen Getreuen versichern, auch Maria sei würdig, Jünger zu sein.
Nach ein wenig Recherche finde ich in anderen Artikel aber weder woher das Papyrus stammt, noch in welche Zeit das Papyrus datiert wird. Lediglich, dass der Text auf Ägyptisch verfasst ist. Wobei dann noch fraglich bleibt wer im Umfeld von Jesus Christus Ägyptisch gesprochen hat oder Ägypter war. Laut Spiegel.de ist die Zeitangabe 400 n. Chr. aber der Fundort und die Herkunft des Papyrus wurden bisher nicht veröffentlicht. Schade, dass man solche Funde nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und nachprüfbar macht.

Und nicht einmal die Historikerin Karen L. King selbst schreibt, dass das Papyrus ein Beweiß ist, dass Jesus eine Frau hatte:

No, this fragment does not provide evidence that Jesus was married. The comparatively late date of this Coptic papyrus (a fourth century CE copy of a gospel probably written in Greek in the second half of the second century) argues against its value as evidence for the life of the historical Jesus.” (www.hds.harvard.edu/faculty-research/research-projects/the-gospel-of-jesuss-wife).

Also, selbst wenn der Papyrus authentisch ist, dann ist das auch nur ein weiterer apokrypher Text, von denen wir ja schon Dutzende kennen und von denen es Dutzende weitere gegeben hat.

Montag, 27. August 2012

Die Geschichte von Samson

Wieder ein echt cooler Animationsfilm von der Bezalel Akademie in Jerusalem. Die Geschichte des unbesiegbaren Samsons aber erzählt aus der Perspektive der Philister und der armen Füchse.



Talk About Samson from nembon on Vimeo.

Donnerstag, 9. August 2012

Jeder Tag ist ein Wunder

Tolle Motivation für das tägliche Gebet, denn wenn jeder Tag ein Wunder ist, wie Albert Einstein sagt, dann sollten wir auch so leben: Immer im Gespräch mit dem lebendigen Gott, der alles geschaffen hat. Schön gemacht, toll gezeichnet. Ein kleiner Cartoon, genau nach meinem Geschmack. Ich hoffe Euch gefällt es auch so wie mir.



24-7 Prayer Film from Cumi on Vimeo.

Mittwoch, 8. August 2012

4000 Jahre Israel erzählt in 4 Minuten

Die Bezalel Academy of Arts and Design ist die Kunst- und Designhochschule in Jerusalem. Wichtige Hochschulen im Bereich Animation kann man eigentlich an einer Hand abzählen. Die Bezalel Academy gehört dazu. Der Name Bezalel bezieht sich auf den alttestamentlichen Bezalel, der nach Exodus 35,30 den göttlichen Auftrag zum Bau der Stiftshütte erhielt (sozusagen der erste biblische Architekt und Designer). Ich habe ja auch mal davon geträumt ein Auslandssemester dort zu verbringen aber leider hat das nicht ganz so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hatte. Naja, der Absolvent Assaf Kupfer hat dort jedenfalls einen schönen Cartoon über die Geschichte Israels produziert... mit dem Titel: 4000 Jahre in 4 Minuten. Viel Spass.



4000 years in 4 minutes from Assaf Kupfer on Vimeo.